Gebäudesteuerungssystem für Priva: Multidisziplinärer Ansatz

MMID feiert dieses Jahr das 25-Jährige Jubiläum. Aus diesem Anlass bitten wir jeden Monat einen unserer Kollegen Ihnen ein Projekt vorzustellen, dass die letzten 25 Jahre geprägt hat.  Kasper van der Wiel, Functionality Entwickler bei MMID, erzählt über die Entwicklung eines Gebäudesteuerungssystems für Priva.

Pitch

In 2010 gewann MMID den Pitch des Unternehmens Priva, einem Hersteller von nachhaltiger Klimasteuerung und Energiemanagement. Das war der Startschuss einer engen Zusammenarbeit zwischen MMID, Priva, und Prodrive mit dem Ziel eine neue Gebäudesteuerung zu entwickeln. Die erste Aufgabe von MMID war das Entwickeln eines konzeptionellen Aufbaus der sog. „Backplate“ und den einzelnen Modulen. Danach ging es um die Ausarbeitung des Gehäuseaufbaus.  Die letztendliche Zusammenarbeit bestand aus drei Phasen bei denen wir ständig im intensiven Kontakt mit Priva als auch Prodrive standen.

Integral

Kasper: “Ich habe dieses Projekt ausgewählt, weil es mir neue Erkenntnisse über die Integrale Produktentwicklung gezeigt hat. Auf einmal mussten wir unseren bekannten Entwicklungsprozess überdenken um die Elektronik- und Softwareentwicklung zu integrieren. Das hat damals meinen Horizont enorm erweitert. Es ging hier um ein komplexes Projekt bei dem MMID nur ein kleines Zahnrad der ganzen Maschine darstellte.

Manche Entscheidungen innerhalb des Projektes gingen nicht von uns aus. Wer multidisziplinär zusammenarbeiten möchte, muss der Kompetenz des Andern vertrauen lernen. Es ist immer ein Spiel von Geben und Nehmen mit dem gemeinsamen Ziel ein gutes Endergebnis zu erreichen.“

Kasper: “ Wer multidisziplinär zusammenarbeiten möchte, muss der Kompetenz des Andern vertrauen lernen.“

Dieselbe Sprache

Dieses Projekt hat uns gezeigt, dass wir andere Entwicklungsbereiche besser verstehen müssen, um wirklich multidisziplinär zusammen zu arbeiten.  Wir müssen dieselbe Sprache sprechen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich neben einem der Projektmanager von Priva stand der sich mit einem der Softwareentwickler unterhielt. Ich habe eine viertel Stunde zugehört und konnte nicht entziffern worum das Gespräch ging. Inzwischen sind 7 Jahre vergangen und wir haben unsere eigene Elektronik- und Software-Disziplin aufgebaut.”

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