Hilfsspiegel für Selbstkatheterisierung

Entwickel ein effektives Hilfsmittel um die Selbstkatheterisierung so einfach wie möglich zu gestalten.

SLIMSTONES

Slimstones ist ein Tochterunternehmen von MMID. Die Firma entwickelt medizinische Hilfsmittel, die einen Mehrwert für das Leben bedeuten.

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Achieving value together

Our role

Es gibt leider viele Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen, Ihre Blase nicht selbst entleeren können. Um die Selbstkatheterisierung so einfach wie möglich zu gestalten, entwickelte MMID, auf Vorschlag von Martin Brucx, Anästhesist beim Radboud Krankenhaus ein effektives Hilfsmittel. Dieser Hilfsspiegel ermöglicht mehr Frauen die Selbstkatheterisierung. Zusätzlich ermöglicht es Frauen auch die Katheterisierung Außer-Haus, z.B. auf öffentlichen Toiletten und vergrößerte damit die Bewegungsfreiheit.

„Nachdem ich MMID kennengelernt habe, haben wir die Idee gemeinsam weiter ausgereift und jetzt ist ein Produkt auf dem Markt mit dem Menschen wie meiner Mutter geholfen werden kann.“

Martin Bucx
Anästhesist beim Radboud Krankenhaus

Project description

Es gibt leider viele Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen, Ihre Blase nicht selbst entleeren können. Das kann z.B. Auftreten bei Nervenerkrankungen, wie multipler Sklerose oder Beschädigungen des Rückenmarks, aber auch bei längeren Geburten entstehen oder wenn die Blase zu voll geworden ist. Daher ist bei manchen Patienten ein permanenter Katheter notwendig. Das sorgt für viele Unannehmlichkeiten wie z.B. Infektionen. Bei anderen Patienten, besteht die Möglichkeit mehrmals täglich die Blase zu entleeren. Diese Methode ist schonender und führt zu weniger Problemen. Um die Selbstkatheterisierung so einfach wie möglich zu gestalten, entwickelte MMID, auf Vorschlag von Martin Brucx, Anästhesist beim Radboud Krankenhaus ein effektives Hilfsmittel, welches mehr Frauen die Selbstkatheterisierung ermöglicht.

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Details

Der Nutzer an erster Stelle

Caspar Steenhuijsen, Eigentümer und Geschäftsführer bei MMID un Slimstones, war der interne Auftraggeber: „Während des Entwicklungsprozess stand die Nutzerfreundlichkeit an erster Stelle. Alle Entscheidungen wurden zu Gunsten des Nutzers getroffen. Wir haben viele Nutzerstudien mit Patienten durchgeführt. Hierfür wurden sogar zwei Absolventen aus Schweden eingesetzt. Das führte letztendlich zu vielen neuen Erkenntnissen. Der erste Prototyp den wir testeten war viel zu komplex. Wir haben den Entwurf darum nochmal stark vereinfacht und dem Produkt zusätzlich ein modernes Aussehen verliehen.“

Herausforderungen

Weitere technische Herausforderungen waren die Hygiene und die Wasserdichtigkeit des Produkts. Das Produkt enthält natürlich Elektronik und muss gut zu reinigen sein. Tijs Driessen, Producibility Designer bei MMID: „Wir haben den Entwurf in drei Elemente aufgeteilt, der Spiegel inklusive der Elektronik, der Bügel zur Befestigung an der Klobrille und eine flexible Abschlusskappe für den USB Anschluss. Die Montage ist komplett über Rasthaken und braucht demnach nicht verschraubt werden. Der Spiegel wird mit wasserfestem Tape mit dem Gehäuse verklebt. Damit ist das Produkt nicht nur einfach in der Handhabung, sondern auch noch schnell zu montieren. Bei diesem Projekt wurden alle Interessensvertreter berücksichtigt.“

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