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Sietske Visser auf Ihrem Weg nach Tokyo

Es ist MMID sehr wichtig, begeisterte Jugendliche, die nur so vor Energie strotzen und ein klares Ziel vor Augen haben, bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Junge Talente wie Sietske Visser, Industrie Design Studentin, die Ihren Master an der Technischen Universität in Delft kombiniert mit dem Bogensport. Sietske ist Teil des Niederländischen Handbogenteams und bereitet sich momentan auf die Spiele in 2020 in Tokyo vor. MMID begleitet Sietske auf ihrem Weg nach Tokyo.

Sietske: “Der Sommer ist vorbei und wir sind mitten im Herbst. Mein letzter Wettkampf im Freien war das Lowlands Finale, hierfür hatte ich mich unter die besten acht qualifiziert, jedoch verlief das Turnier nicht ganz nach meinen Erwartungen. Zwei Wochen vorher hatte ich mein Studium abgeschlossen und versuchte meine Schüsse nach dieser stressigen Zeit wieder unter Kontrolle zu bekommen. Vielleicht habe ich es hier ein wenig übertrieben. Intensives Training und Üben gibt einem ein Gefühl von Sicherheit, kann sich aber auch negativ auswirken, wenn der Körper eigentlich Ruhe braucht. Im Nachhinein hätte ich mich besser ausruhen können und vertrauen sollen auf mein Können und die Erfahrung der vergangenen Jahre. Das ist eine wertvolle Lektion die ich gelernt habe. Es ist wichtig sich selbst und seinen Fähigkeiten zu vertrauen. An diesem „Selbstbewusstsein“ muss ich noch arbeiten. 

1. Indoor Wettkampf der Saison

Inzwischen sind einige Wochen vergangen und es liegt auch der erste Indoor Wettkampf hinter uns. Sietske: „Am ersten Tag musste ich erst einmal reinkommen, am zweiten Tag fühlte ich mich schon deutlich wohler während des Wettkampfs. Nach fünf Runden stand ich auf gleicher Höhe mit meiner Rivalin (und Teamgenossin). Das führte zu einem „shoot of“. Dabei geht es um einen Pfeil der in die mittlere Zielscheibe geschossen wird. Derjenige der am nächsten in die Mitte trifft gewinnt. Wir standen an der Schusslinie, meine Gegnerin schoss ihren Pfeil in die Zehn, ich zielte und schoss meinen Pfeil auch in die Zehn. Wir hatten also beide genau in die Mitte geschossen und die maximale Punktzahl erreicht. Mein Pfeil war näher am Kreuz (die exakte Mitte), jedoch auf der verkehrten Zielscheibe! Ich hatte nicht aufgepasst und habe meinen Pfeil in die oberste Karte statt die mittlere Karte geschossen. Damit kam ich nicht ins Finale, sondern musste um Bronze kämpfen. Letztendlich erreichte ich an beiden Tagen den 3. Platz und war letztendlich zufrieden über das gute Wochenende.”